Heilpraktiker Praxis für Klassische Homöopathie Hamburg Philip Witt

 

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Häufig gestellte Fragen zur homöopathischen Behandlung:

Darf ich während der homöopathischen Behandlung keinen Kaffee trinken?

Es ist schon richtig, das viele Homöopathen davon abraten Kaffee zu trinken. Genauso wird häufig davon abgeraten Pfefferminz- Kampfer oder Menthol-haltige Produkte zu konsumieren, weil dies die Wirkung eines homöopathischen Mittels in einigen Fällen scheinbar aufgehoben oder gemindert hat.
Ich halte es mit solchen Empfehlungen allerdings nicht so streng, denn nach meinen Beobachtungen kommt eine solch antidotierende Wirkung zwar vor, aber nicht allzu häufig.
Natürlich kann wer noch mehr tun möchte, gerne mal eine Zeit lang auf Kaffee, Campher, ätherische Öle, Menthol und Pfefferminz verzichten, aber das sollte dann ohne Leidensdruck passieren. Vor allem in den ersten Tagen nach der Mitteleinnahme kann das durchaus eine Gute Sache sein, aber wie gesagt kein Muß!

Sind Heilpraktiker und Homöopathen das Gleiche?

Nein!
Der Begriff "Heilpraktiker" ist die geschützte Tätigkeitsbezeichnung für Personen, die nach dem Heilpraktikergesetz eine staatliche Genehmigung besitzen, die Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen. Heilpraktiker darf sich nur nennen, wer die schriftliche und mündliche Überprüfung seiner medizinischen Kenntnisse vor dem Gesundheitsamt besteht. Diese Überprüfung hat eine sehr hohe Durchfallquote, es wird also ein recht umfangreiches medizinisches Wissen erwartet. Mit dem Bestehen der Prüfungen hat man die Genehmigung im Bereich der Heilkunde als Heilpraktiker tätig zu werden. Der Titel beschreibt die Grundqualifikation, sagt allerdings noch nichts über die therapeutischen Qualifikationen aus. Allerdings ist jeder Heilpraktiker an die sogenannte Sorgfaltspflicht gebunden. Das heißt er darf nur behandeln, was seine therapeutischen Fähigkeiten nicht übersteigt.
Innerhalb der Alternativmedizin gibt es zahlreiche Therapierichtungen, wie z.B. Homöopathie, Akupunktur oder Traditionelle Chinesische Medizin, auf die sich ein Heilpraktiker spezialisieren kann. Das bedeutet ein Heilpraktiker sollte sich auch nur Klassische Homöopathie auf sein Schild schreiben, wenn er in dem Bereich auch fundierte Kenntnisse hat, sich also durch eine intensive Homöopathie Ausbildung und Weiterbildung guten Gewissens Homöopath nennen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Homöopathie und klassischer Homöopathie?

Leider wird der Begriff Homöopathie häufig auch für Verfahren verwendet, die mit der Homöopathie im Ursprung nichts zu tun haben.
So wird beispielsweise heutzutage viel Werbung für Präparate gemacht, die aus vielen verschiedenen homöopathisch aufgearbeiteten Einzelmitteln zusammengesetzt sind und bei einem bestimmten Krankheitsbild, wie z.B. Husten helfen sollen.
Ein solches Zusammenmischen von verschiedenen Substanzen entspricht aber in keinster Weise dem homöopathischen Anspruch der Ganzheitlichkeit und ursächlicher Heilung, außerdem entbehrt es jegliche homöopathische Methodik.
Grundlegende Eckpfeiler der Homöopathie nach Hahnemann sind das Konzept eines ganzheitlichen und unteilbaren Krankheitszustandes, der durch Symptome am kranken Menschen beobachtet werden kann, sowie die Behandlung dieses Gesamtzustandes durch ein homöopathisches Arzneimittel, welches in seiner Symptomentotalität dem Gesamtzustand am ähnlichsten ist.

Um eine bessere Abgrenzung von solchen Verfahren zu schaffen, wurde irgendwann der Begriff der klassischen Homöopathie aufgegriffen, der sich einzig auf die ursprüngliche wissenschaftliche Homöopathie Hahnemanns bezieht.

 

Wann soll ich das homöopathische Mittel einnehmen?

Das homöopathische Mittel sollte möglichst nicht direkt vor oder nach dem Essen, Trinken oder Zähne putzen eingenommen werden. Optimal wäre ein Zeitpunkt, auf den eine Entspannungsphase folgt. Aber auch hier braucht man das Ganze nicht so eng sehen. Die Hauptsache ist das homöopathische Mittel wird eingenommen.

© 2007

Heilpraktiker Philip Witt

Praxis für Klassische Homöopathie

Ottenser Hauptstraße 27, 22765 Hamburg

Tel. 040/555 71 301 und 0176 666 25 494

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