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LM-Potenzen:

Was sind LM-Potenzen?

Der Begriff LM-Potenzen bezieht sich auf homöopathische Arzneimittel, die nach dem Verfahren für LM-Potenzen hergestellt wurden.


Der Begriff LM-Potenzen wird häufig als Synonym für Q-Potenzen gebraucht, was aber nicht ganz korrekt ist.
Im Deutschen Homöopathischen Arzneibuch werden die Q-Potenzen nicht erwähnt, dort wird nur die Herstellungsweise der LM-Potenzen beschrieben.


Die Herstellungsweise der LM-Potenzen unterscheidet sich von der, die Hahnemann ursprünglich für Q-Potenzen vorgesehen hat in folgender Weise:


1. Die Herstellung einer LM-Potenz gemäß dem Deutschen Homöopathischen Arzneibuch 2006 HV 17 kennt keine Verreibung frischer Pflanzen, sondern verwendet den alkoholischen Auszug in Form der Urtinktur.
2. Die Verreibung flüssiger Arzneistoffe bei der C3-Trituration erfolgt nicht im Sinne Hahnemanns. Es wird hierbei nicht verrieben, sondern lediglich gemischt und getrocknet.
3. Das Deutsche Homöopathische Arzneibuch 2006 gibt bei LM-Potenzen die Globuligröße 1 an (470 – 520 Stück / Gramm), was in der Folge ein Verdünnungsverhältnis von nur 22.000 ergibt.

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