Was ist die Phytotherapie?
Der Begriff Phytotherapie bezeichnet die Behandlung und Prävention von Befindungsstörungen und Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen. Auch pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) sind den Anforderungen des Arzneimittelgesetzes unterworfen und müssen die vorgegebenen Anforderungen hinsichtlich Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erfüllen.
Die Phytotherapie ist ein eigenständiger Therapiezweig innerhalb der Naturheilkunde, obwohl die Phytotherapie teilweise auch in anderen Therapieformen der Komplementärmedizin integriert ist, wie z.B. der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
In der Homöopathie werden zwar auch häufig homöopathische Arzneimittel mit pflanzlichem Ursprung eingesetzt, die Aufbereitung dieser Mittel richtet sich dabei allerdings nach der homöopathischen Arzneimittelherstellung und unterscheidet sich daher von phytotherapeutischen Mischpräperaten.
Ebenso werden Phytopharmaka in der Regel symptombezogen eingesetzt und nicht nach einer ganzheitlichen Ähnlichkeit verschrieben.
Phytotherapie und Homöopathie sind also nicht identisch!
Es gibt allerdings auch eine Gemeinsamkeit:
Ähnlich wie homöopathischen Arzneimitteln, werden den Phytopharmaka weniger Nebenwirkungen nachgesagt als synthetisch hergestellten Arzneimitteln.
Die Phytotherapie ist nicht nur Bestandteil komplementärmedizinischer Therapien, sondern auch der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin.
© 2007
Heilpraktiker Philip Witt
Praxis für Klassische Homöopathie
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