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Q-Potenzen:

Was sind Q-Potenzen?


Q-Potenzen ist eine Abkürzung für Quinquagesimillesimal-Potenzen, ein Begriff der sich vor allem auf das Verdünnungsverhältnis bezieht. Sie werden fälschlicherweise häufig auch mit LM-Potenzen gleichgesetzt.
Die Q-Potenzen gehen auch auf Samuel Hahnemann zurück. Er hat das Herstellungsverfahren für die Q-Potenzen entwickelt um die Arzneimittel noch sanfter und häufigere Mittelgaben möglich zu machen.
Den Modus der Herstellung hat Hahnemann in den Paragraphen 270 – 271 seines Organons der Heilkunst formuliert.


Hier eine verkürzte Darstellung des Herstellungsverfahrens:


Zunächst wird eine C3-Trituration angefertigt.
Dann wird ein Gran von der 3. Trituration genommen und in 500 Tropfen, (einer Lösung aus 100 Tropfen Alkohol und 400 Tropfen destilliertem Wasser), durch Schüttelschläge gelöst. Die in dieser vierten Phase entstandene Potenz wird auch Urpotenz der Q-Potenzen genannt. Das Lösungsverhältnis beträgt hier 1 : 500.
Ein Tropfen dieser Urpotenz wird im nächsten Schritt mit 100 Tropfen Alkohol gemischt und dann durch 100 Schüttelschläge potenziert. So entsteht die erste Potenz, genannt Q1. Das Verhältnis beträgt jetzt 1 : 50.000.
Für die Herstellung der nächsten Potenz, der Q2 werden 500 Globuli in einen Tropfen der Q1 getränkt. Anschliessend gibt man einen dieser Globuli in ein Fläschchen und fügt einen Tropfen destilliertes Wasser hinzu, damit es sich auflöst. Als nächstes füllt man 100 Tropfen Alkohol in das Fläschchen und versetzt ihm 100 Schüttelschläge.
Auf diese Weise kann die Dilution weiter potenziert werden. Üblicherweise bis zur Q30, oder bei Bedarf auch höher.




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